Informationen ein Jahr vor dem Grossanlass
Ziemlich genau ein Jahr vor dem Eidg. Hornusserfest in Thörigen-Bleienbach informierte das OK die Landwirte, die Einwohner- und Burgergemeinden sowie die Vertreter der betroffenen Firmen und des Aeroclubs mit einer lockeren Veranstaltung

(jla) Fast vollständig trafen die betroffenen Landwirte, die Vertreter der beiden Gemeinden Bleienbach und Thörigen, der Burgergemeinden sowie die Vertreter des Aeroclubs und der gastgebenden Firma Daetwyler beim Hornusserhaus der HG Thörigen ein. Das OK hatte ziemlich genau ein Jahr vor dem Grossanlass zur Infoveranstaltung eingeladen.
Der Chef Planungsstab orientierte die Geladenen über den Stand der Arbeiten. «Dass auf der Ebene zwischen Bleienbach und Thörigen Hornusserfeste, auch Eidgenössische stattfinden, ist für alle nichts Neues» erwähnte Res Hofer. «Dass jedoch am kommenden Eidgenössischen erstmals ein Lebendpreis an den Schlägerkönig übergeben werde, schon». Dabei präsentierte er das Bild des Muni’s, der zur Zeit auf einer Alp im Wallis prächtig gedeihe. Die Taufe des ersten Hornusser-Muni’s ist im Verlauf des Oktobers vorgesehen und dafür wird dann wieder separat eingeladen.

Enormer Landbedarf
Das Eidgenössische Hornusserfest wird alle drei Jahre durchgeführt und vom Verband an eine oder mehrere Hornussergesellschaft zur Organisation vergeben. Bevor die beiden Gesellschaften Thörigen und Bleienbach den Zuschlag erhielten, mussten sie zuerst sicherstellen, dass genügend Land für diesen Grossanlass zur Verfügung steht. Unglaubliche 100 Hektaren Land werden für die 36 Spielfelder und das Festgelände eines Eidgenössischen Festes beansprucht. Zum Vergleich: «Diese Fläche entspricht rund 100 Fussballfeldern und das ist gewaltig». So ist es auch nicht verwunderlich, dass mit insgesamt 23 Landwirten bereits 2017 Verträge abgeschlossen und diese ihre Fruchtfolgen fürs Festjahr 2021 planen mussten. Dass die Infrastruktur des Flugplatzes Bleienbach zur Verfügung stehen wird, ist nicht selbstverständlich und ist nur dem guten Einvernehmen mit dem Aeroclub und der Firma Daetwyler zu verdanken. Dies gilt ebenfalls für den Kontakt mit den beiden Einwohner- und Burgergemeinden.

Bisher im Zeitplan
«Das OK mit all seinen Teilbereichen ist bisher trotz Corona gut unterwegs» erklärte Res Hofer. «Obwohl es ab und zu Stolpersteine gab, blieb der Karren in der Spur und habe nur kurz mal etwas geholpert.» Sämtliche Arbeiten seien auf guten Wegen, die Abendunterhaltungen, die nicht wahnsinnig üppig geplant seien, würden demnächst vertraglich vereinbart. Auch stehe eine gute Medienpartnerschaft mit einer grossen Tageszeitung in Aussicht, was für das Suchen nach weiteren Sponsoren von Vorteil sei. Corona zeige halt auch hier seine Auswirkungen.
Nach einer allgemeinen und rege Geführten Diskussion zum Schluss mit allen Anwesenden, bei der alle offenen Fragen beantwortet werden konnten, gings in den gemütlichen zweiten Teil. Das OK offerierte allen Anwesenden ein Abendessen vom Grill.

Jürg Lysser, Aarwangen